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Pressestimmen zu Elektra |
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Niedersächsische Staatsoper
Hannover:
„Elektra"
Am 15. und 23. März 2001 gab es SUSAN OWEN als Titelträgerin
zu bestaunen.Die Stimme und die gesunde, kraftvolle, wortdeutliche
und vor allem jugendliche Rollenverkörperung sucht heute ihresgleichen
– mir fällt keine andere Sängerin von diesem Format für diese
Rolle gegenwärtig ein, die so viel Qualität, so viel Wortverständlichkeit
und ein solches Kraftvolumen bei aller Zartheit der Töne hat.
[...] So wie sie, singt das im Moment kaum jemand!
ORPHEUS International 5 / 2001 Geerd Heinsen |
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Neue Westfälische (Bielefeld)
26. Februar 2001
[....] Bleibt noch die Hauptsache, um die sich 105 spannungsgeladene
Minuten alles dreht: SUSAN OWEN – man kennt sie als Brünnhilde
des Kasseler Leinert -„Rings" – ist als Elektra ein Ereignis.
Eine Jugendliche - Dramatische, die die mörderische Partie von
der ersten bis zur letzten Note wirklich und mühelos singt,
die bis in die ausladenden Jubelspitzen eine Lehrstunde in Textverständlichkeit
gibt, die inmitten nimmermüder Strahlkraft viele bewegende Nuancen
und Piani einbringt. Und die mit gereckten Armen und wunderbar
großen Augen das Trauma der Treue bis zum Taumel des Blutrausches
auch darstellerisch beglaubigt.Es dürfte nur eine Frage der
Zeit sein, bis auch erste Bühnen nach dieser Elektra fragen.
Das insgesamt faszinierte Publikum befand diese Leistung stehender
Ovationen würdig.
Michael Beughold |
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Westfälische Nachrichten vom 8.Februar 2001
aus der Rezension von Harald Suerland
Dass sich der Dirigent Will Humburg und seine Protagonistin
SUSAN OWEN den Jubel des Publikums teilen, kann nicht verwundern:
Die Sopranistin erwies sich als bravouröse Hochdramatische,
die keinerlei Schwächen erkennen liess und mit trompetengleich
intonierten Spitzentönen an legendäre Vertreterinnen ihres
Fachs erinnerte: Ein Glücksfall!
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Rhein-Zeitung vom 6.April 1998
Aus der Rezension von Claus Ambrosius
Ungeteilter Beifall in Orkanstärke belohnte Susan Owen für
ihre stimmlich wie darstellerisch beeindruckende "Elektra"-Interpretation.
Eine kraftvolle und doch zu berückenden Piani fähige Stimme
verbinden sich bei Susan Owen glückhaft mit Bühnenpräsenz
und Ausdrucksbandbreite....
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WIESBADENER KURIER vom 6.April 1998
Auszüge aus der Rezension von Brigitta Mazanec
...Susan Owen meistert die anstrengende Partie mit sopranheller
Leichtigkeit und zu Recht bejubelter Bravour.
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Main-Echo vom 7.April 1998
Auszüge aus der Rezension von Christiane Franke
...Da stürmt sie herein, Elektra, wild zerzaust, vergammelt.
Noch einmal flieht sie in den Palast ihrer Mutter durch eine
Öffnung, die einer überdimensionalen Vagina gleicht. Doch
wenn sie zum allmorgendlichen Klagegesang um den gemordeten
Vater ansetzt, ist dieser Ort für sie tabu. Mit ungeheurer
Energie schiebt sie die Erde weg, die die Mägde zuvor auf
die Statue geschippt hatten. Elektra will ihre Erinnerung
nicht begraben, das Mahnmal bis zur vollzogenen Rache bewahren.
Schmerzverzerrt, haßerfüllt, hysterisch und rachsüchtig windet
sie sich über die einzelnen Bruchstücke, schmiegt sich in
das kalte Statuenhaupt Agamemnons und brüllt die Tat der Mutter
heraus, als müßten die Mauern einstürzen und die Erde erbeben...
Erschöpft sinkt der Betrachter nach knapp 110minütiger Aufführung
in seinen Sessel zurück, um gleich darauf ins Schwärmen zu
geraten... Susan Owen sang nicht nur die Partie der Elektra,
sondern durchdrang sie mit jedem Nervenstrang ihrer Psyche
und Physis. Mit geradezu hypnotisierender Intensität und bei
aller geforderter selbstzerstörerischer Besessenheit nicht
überzogen theatralisch war sie ganz jene seelisch zerstörte
Elektra, die lediglich die Rache am Leben erhielt...Bravo!
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FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 0
9.04.98
Auszüge aus der Rezension von Hans-Harald Löhlein
...Mit ihrer klaustrophobisch ausweglosen, finsteren gigantischen
Optik haben Regisseur Meyer-Oertel und Ausstatterin Schmelzer
Maß genommen an der Maßlosigkeit der Elektra-Tragödie. Mit schneidend
klarer Lichtführung leuchten sie ein gestaltetes Dunkel aus,
illuminieren eine Seelen-Finsternis: das Planquadrat der Blutrache.
...Von Susan Owen in der Titelpartie gingen starke Impulse und
stimmlicher Strahlglanz aus, brünnhildenhaft, eine Vatertochter,
liebend, verzweifelt. Der Plot läßt ihr keine Chance, der Bewährungshelfer
heißt Orest... |
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Frankfurter Allgemeine Zeitung
vom 6.April 1998
Auszüge aus der Rezension von Julia Spinola
...noch vor geschlossenem Vorhang ist am linken Bühnenrand der
riesenhafte gespaltene Schädel Agamemnons zu sehen. Er enthüllt
sich als Haupt einer geborstenen steinernen Statue, die sich
in einer Grube über die gesamte Breite der Bühne erstreckt...
noch im Tod bleibt übermächtig, besonders für die in der Grube
hausende Elektra. Susan Owens sängerisch wie schauspielerisch
herausragend gestaltete Elektra ist keine mänadenhafte, hohläugige
Irre. Jenseits aller Pathologisierung wirkt sie vielmehr wie
ein ungebärdiges und dekadenzfeindliches Naturkind. In ihrem
Haß und ihren Rachevisionen mobilisiert diese Elektra überlebensnotwendige
Widerstandskräfte gegen das verrottete und verlogene Regime
der Mutter... |
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MAINTAL TAGESANZEIGER vom 7.April
1998
Auszüge aus der Rezension von Lars-Erik Gerth (Redakteur "Das
Opernglas")
Sensationelle Interpretation der Titelpartie der Strauss-Oper
"Elektra" durch Susan Owen Mit der Neuiszenierung von Richard
Strauss' "Elektra" ist dem Staatstheater Darmstadt ein großer
Wurf gelungen.Szenisch und musikalisch entstand eine spannende
und fesselnde Produktion.
Die Sensation des Abends war die Interpretin der Titelpartie.
Die amerikanische Sopranistin Susan Owen bot vokal wie auch
schauspielerisch eine phänomenale Leistung. Bestens aufgelegt
präsentierte sich auch das Orchester des Staatstheaters, das
unter der musikalischen Leitung von GMD Marc Albrecht auf höchstem
Niveau spielte. Schlüssig geriet die Regie von Friedrich Meyer-Oertel,
der die konfliktbeladenen Beziehungen zwischen den Personen
der griechischen Tragödie deutlich herausarbeitete.
Als w i r k l i c h e S e n s a t i o n - mit Superlativen sollte
man zwar stets vorsichtig sein, doch hier ist der gewählte Begriff
wirklich angebracht - muß die Interpretation der Titelrolle
durch die US-Amerikanerin Susan Owen gewertet werden.
Die Sopranistin begeisterte bereits als Wagners Brünnhilde in
der neuen Kasseler "Walküre" sowohl Publikum als auch Fachpresse.
Ihre Elektra übertraf nun noch die hochgesteckten Erwartungen.
Sowohl ihre stimmliche als auch ihre schauspielerische Rollengestaltung
waren atemberaubend. Selbst bei den heftigsten vokalen Ausbrüchen
sang sie noch auf Linie und geriet nie in Gefahr, zu schreien.
Die Stimme blieb stets im Fokus und wurde vorbildlich geführt.
Die Künstlerin verfügt zwar über kein riesiges Stimmvolumen,
doch ihre Technik und ihre schier nicht versiegen wollenden
Reserven prädestinieren sie für das hochdramatische Fach. Die
schwierige hohe Tessitura bewältigte Susan Owen meisterhaft
ohne jede hörbare Anstrengung. Ihre Diktion war vorbildlich,
die Übergänge gelangen ohne Brüche und ihr Spiel geriet ungeheuer
ausdrucksstark...
Orkanartige Ovationen, die man in dieser Form in Darmstadt noch
nicht erleben konnte, gab es berechtigterweise für Susan Owen,
die diesen Abend zu einem selten gewordenen Opernerlebnis gemacht
hat. |
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DAS ORCHESTER aus der Rezension
von Ingrid Hermann
Susan Owen l e b t die Elektra, sie i s t Elektra, stellt sie
nicht nur dar.
Die Partie erfordert fast übermenschliche Kräfte, verständlich,
daß sie anfangs die Stimme etwas zurückhält, um sie später um
so instensiver leuchten zu lassen. Sie weiß zu charakterisieren
und ordnet ihre darstellerische Umsetzung ganz dem Rachegedanken
unter... Das fast atemlos mitgehende Publikum geizte nicht mit
Zustimmung... |
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TRIER Antikenfestspiele
1998 ORPHEUS Heft 11/98 Festival Report 1998 4.Juli und 17.Juli
1998
Hatte Hildegard Behrens bei der Premiere auf ihre Mittel aufmerksam
gemacht, so war es nun die junge Amerikanerin SUSAN OWEN, die
mit fulminanter, leuchtender, sinntragender und absolut wortverständlicher
Ausnahmestimme die Atridentochter gab - in einem ebenso packenden
wie erschütternden Marathon zog sie ohne Unterbrechung, Schwäche
oder Nachlassen das Publikum in ihren Bann und war einfach die
gequälte Kreatur, die sie darstellte - eine große Leistung...
eine wunderbare Stimme... |
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